Termine

  • Sa
    27
    Okt
    2018
    12:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Am 27. Oktober beziehen wir den frisch renovierten und neu eröffneten Kiezladen „MaHalle“ in der Waldemarstraße 110. Ab 12 Uhr könnt ihr zu Kuchen und Kaffee vorbeikommen, am Abend kochen wir was Schönes. Dazu gibt‘s Arbeiterlieder von Nachbarn für Nachbarn.

  • Sa
    03
    Nov
    2018
    18:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Schon im vergangenen Jahr streikten rund um den Internationalen Frauenkampftag am 8. März weltweit Millionen Frauen. Gründe haben sie genug: Schlechter bezahlt im Job, im Haushalt, in Erziehung und Pflege übernehmen sie die undankbarsten Arbeiten in der Gesellschaft. Sexismus und aufgezwungene Rollenbilder machen Frauen das Leben schwer. Der Frauenstreik steht nun auch in Deutschland vor der Tür. Wir haben eine Genossin eingeladen die uns einen kurzen Input über den derzeitigen Stand in den Frauenstreikstrukturen geben wird. Was ist bis jetzt International passiert und wie können wir uns direkt im Kiez einbringen? Darüber wollen wir uns austauschen und einen schönen Abend haben. Ab 19 Uhr.

  • Sa
    10
    Nov
    2018
    19:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Die gezielte Vermarktung unseres Kiezes für Massentourismus ist nicht nur ein Problem für uns Kreuzberger und Neuköllner Anwohner*innen. Auch für die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Tourismusbranche gilt: Die Bosse scheffeln Geld und die Beschäftigten schuften. Wir wollen mit Hostel-Mitarbeiter*innen und den kämpfenden Angestellten der Billigairlines Ryan Air (angefragt) ins Gespräch kommen. Ab 19 Uhr.

  • Sa
    17
    Nov
    2018
    18:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    #besetzen ist in aller Munde und gerade in unserem Kiez hat das Aneignen von Räumen und Träumen eine lange Geschichte. Deshalb wollen wir ein wenig zurückblicken, ein paar Jahrzehnte jedenfalls: Am 8.12.1971 besetzen mehrere hundert Lehrlinge, Schüler und Schülerinnen, junge Arbeiter*innen und Jugendliche, die meist aus Heimen oder autoritären Familien abgehauen waren, einen Teil des leerstehenden Bethanien-Krankenhauses am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben.

    Der Film „Allein machen sie dich ein“ gibt eine Momentaufnahme dieser ereignisreichen Zeit. Ab 18 Uhr.

  • Sa
    01
    Dez
    2018
    18:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Mietenkämpfe gibt es in Berlin nicht erst seit kurzem; schon in der Kaiserzeit gab es deswegen Straßenkämpfe, in der Weimarer Republik fanden in Berlin große Mietstreiks statt. Die Kämpfe gegen die Abrisssanierung in Westberlin, die migrantischen Mieter*innen-Kämpfe und die Instandbesetzungen der 70er und 80er Jahre prägen bis heute Kreuzbergs Stadtbild und kämpferische Kultur. Gemeinsam mit Autor*innen des kürzlich im Verlag Bertz + Fischer erschienenen Buchs "Mieterkämpfe - Vom Kaiserreich bis heute" wollen wir uns fragen, was wir aus der Kreuzberger Vergangenheit für heute lernen können und welche Ideen vielleicht zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind.

  • Sa
    08
    Dez
    2018
    19:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Was? Filmvorführung: Schlacht um Algier || 1966 || schwarz-weiß || 117 Min. || Sprache: deutsch

    Die Kiezkommune Kreuzberg-Neukölln lädt ein: Mit Schlacht um Algier zeigen wir einen Klassiker des antikolonialistischen Kinos! Dargestellt wird der Versuch der französischen Besatzungsmacht, 1957 mit militärisch-polizeilichen Methoden den Unabhängigkeitskampf in der algerischen Hauptstadt zu ersticken. Dieser Kampf changierte indes zwischen Terrorismus, der sich auch gegen Zivlist*innen richtete, und revolutionärem Kampf.

    Zahlreiche Darsteller*innen hatten selbst an den Auseinandersetzungen teilgenommen - inklusive einem der damaligen Hauptorganisatoren. Andererseits dienten das Vorgehen der Besatzer und mitunter der Film selbst als Anschauungsmaterial für zahlreiche schmutzige Kriege und Aufstandsbekämpfungen der folgenden Jahrzehnte - von Vietnam bis Nicaragua.

    Mit dem Kampffeld der Kasbah - der gewachsenen Altstadt Algiers - werden Verankerung revolutionärer Gruppen und der Krieg der Herrschenden gezeigt, der sich bald auch gegen die traditionelle Architektur und die angestammte Bevölkerung selbst richtete, und zum Ziel hatte, die sozialen Netze zu zerschlagen.

    Kämpfe und Ausnahmezustand; das Verwischen polizeilichen und militärischen Vorgehens; Verdrängung und Umstrukturierung; der Versuch Menschen zu vereinzeln und sie zu ängstigen, um sie zu beherrschen - viele Themen des vielfach ausgezeichneten Films sind höchstaktuell.

    Im Anschluss wird es auf Wunsch Raum für eine Nachbesprechung oder Diskussion geben, zuvor wie immer Tee, Kaffee und nette Leute. Kommt vorbei!

    "Es gibt rund 400.000 Araber in Algier. sind sie alle unsere Feinde? Die Frage ist zu verneinen. Wir haben es mit einer Minderheit zu tun, die sich mit Gewalttätigkeit in den Vordergrund drängt. Unsere aufgabe muss sein, diese Minderheit zu isolieren, und sie dann zu vernichten. Dieser Gegner ist dadurch gefährlich, dass er nur schlagartig auftaucht, und dann wieder verschwindet. Und sich erprobter revolutionärer Methoden bedient.

    In der derzeitigen Situation wäre falsch verstandene Menschlichkeit ganz und gar fehl am Platz. Wir müssen in der ganzen Stadt schalten und walten können. Wir müssen sie gründlich durchkämmen. Doch dem steht eine Fülle von Gesetzen und Vorschriften entgegen, die alle noch in Kraft sind. Wir müssen daher eine Gelegenheit zum Eingreifen bekommen. Eine Gelegenheit, die unsere Sondervollmacht rechtfertigt. Und die müssen wir uns selbst schaffen, diese Gelegenheit."

    - Leiter der Aufstandsbekämpfung im Film

  • Sa
    15
    Dez
    2018
    16:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Kaum irgendwo in Deutschland ist die Polizeidichte so hoch wie in Kreuzberg. Streifen fahren im Minutentakt über Skalitzer und Oranienstraße, am Kotti & Görli, angeblich zu unserer „Sicherheit“. In Wahrheit aber bedeutet die Polizeipräsenz für viele, insbesondere migrantische Menschen keine „Sicherheit“, sondern tägliche Schikane und Überwachung. Rassistische Kontrollen, das Durchsetzen von Zwangsräumungen und das Bespitzeln der politischen Opposition gehören zum Kerngebiet der Aufgaben dieser Polizei.

    Wir wollen darüber mit euch diskutieren:

    16 - 18 Uhr Offener Anlaufpunkt: Polizeiprobleme
    Ihr habt Stress mit den Cops? Ihr werdet im Alltag dauernd kontrolliert, wurdet auf einer Demo festgenommen oder habt einen Fall besonders krasser Polizeigewalt beobachtet? Kommt vorbei, wir besprechen gemeinsam was man tun kann. Ein Anwalt für Strafrecht und eine Vertreterin der Rechtshilfeorganisation "Rote Hilfe" sind auch da.

    18 - 19 Uhr Vortrag: Der Spitzel in deinem Handy. Überwachungstechniken der Polizeibehörden
    Die polizeiliche Überwachung der Gesellschaft hat im 21. Jahrhundert dramatische Ausmaße erreicht: Massenhaft werden Telefondaten erfasst, ganze Bezirke flächendeckend videoüberwacht und wenn es sein muss, Computer mit Trojanern infiziert, um sie zu überwachen.
    Der aktivist und Polizeikritiker Matthias Monroy gibt einen Überblick über die digitalen Techniken der Überwachung.

  • Sa
    22
    Dez
    2018
    19:00MaHalle (Waldemarstraße 110)

    Am 22.12 noch in Berlin? Dann hast du alles richtig gemacht!

    Die Stadt wird leer und Weihnachten steht vor der Tür, was sollten man
    dann an einem Samstag Abend in der Großstadt machen? Ins MaHalle kommen. Da gibt es selbstgemachten Tiramisù und dann gucken wir alle zusammen einen Film und zwar nicht einen Film, sondern DEN Film. Kevin allein zu Hause.