antirassistisches Straßenfest Buttmannstraße am 25.09.

Auch in diesem Jahr laden wir wieder gemeinsam mit verschiedenen Vereinen und Initiativen zum antirassistischen Straßenfest in der Buttmannstraße im Wedding. Neben einem internationalen Musikprogramm wird es Beiträge in Erinnerung an im Nationalsozialismus deportierte Nachbar:innen aus dem Badstraßenkiez geben. Wir wollen aber auch den Bogen schlagen zum immernoch alltäglichen Rassismus, zu Kolonialismus und Vertreibung überall auf der Welt.

Kommt vorbei und verbringt mit uns einen schönen Tag mit Gesprächen, Musik, Kinderprogramm und einem Kaffee.

Wo: Buttmannstraße 13357 Berlin
Wann: Samstag 25.09. von 13:30 – 20 Uhr

Aufruf zu Protest gegen die Querdenker-Versammlung am Widerstandsplatz!

Am Samstag, den 31.07., will sich ein Zusammenschluss von Gruppen unter dem Deckmantel ‚Marktplatz der Demokratie‘ versammeln. Sie bezeichnen sich als ‚frei, links und demokratisch‘. Bei Betrachtung der verbreiteten Inhalte werden jedoch ihre rechten und von Verschwörungserzählungen geprägten Ansichten deutlich. Dagegen regt sich Widerstand im Wedding. Weiterlesen

Knapp 350.000 wollen Deutsche Wohnen und Co. enteignen!

Die zweite Phase der Unterschriftensammlung für das Volksentscheid “Deutsche Wohnen & co enteignen” ist am Freitag offiziel beendet. Knapp 350.000 Menschen haben in Berlin unterschrieben. Gemessen an der Bevölkerungszahl unserer Stadt ist das ein erster Erfolg und sendet ein unmissverständliches Signal an den Berliner Senat. Denn es ist jetzt unbestreitbar, das ein riesiger Teil der Berliner:innen die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne wollen! Weiterlesen

Lesung – Diskussion – Konzert – Büchertisch: In Gedenken an den Dichter Nâzım Hikmet

Yaşamak! Bir ağaç gibi tek ve hür
ve bir orman gibi kardeşçesine,
bu hasret bizim!

Leben! Wie ein Baum, einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald,
diese Sehnsucht ist unser!

– aus „Dâvet“ / „Einladung“, 1947

In Gedenken an den Dichter Nâzım Hikmet (1902-1963)
Lesung – Diskussion – Konzert – Büchertisch

Şair Nâzım Hikmet anısına
Okuma – tartışma – konser – kitap masası

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Am 31.05. geht die Kiezkantine an den Start

Die Kiezkommune Stadtfeld präsentiert: KIEZKANTINE!

Kiezkantine 

Jeden 2. Montag im Stadtteilladen Mitmischen (Maxim-Gorki-Straße 40)
Am kommenden Montag, den 31.05., gibt es eine Essensausgabe – vom Frauenkomitee der Kiezkommune organisiert. Frauen sind besonders eingeladen vorbeizukommen und uns kennenzulernen!

Essen zum Mitnehmen und gegen Spende. Bringt gern selbst Behälter mit. Mit Maske und Abstand!

Kieztag am 30.05. auf dem Schellheimerplatz #RelevanteralsdasSystem

#RelevanteralsdasSystem

Im Rahmen der Kampagne #relevanteralsdassystem veranstaltet die Kiezkommune Stadtfeld mit freundlicher und tatkräftiger Unterstützung von Aktiven der Kunst- und Kulturszene einen Kieztag als Speak-Out Event. Nach einem Jahr Pandemie und einem Winter verschlossener Türen wird es Zeit den Muff abzuschütteln und gemeinsam nach vorne zu blicken.
In diesem Zusammenhang fragt die Kiezkommune am 30.05.2021 ab 14:00 Uhr auf dem Schellheimerplatz: Was hinterlässt die Krise und wer bestimmt was relevant ist und was nicht? Gemeinsam mit Anwohner*innen wollen sie in den Dialog kommen über das was bisher war und kritisch auf das blicken, was noch vor uns liegt. Dies alles soll in einer lockeren und partizipativen Weise stattfinden. Neben Redebeiträgen und Stadtteildialogen, wird es auch Performance und was für die Gehörgänge geben.
Wir freuen uns auf euch, wenn ihr das Virus ernstnehmt und an den Infektionsschutz denkt!

Feminizid, was ist das nochmal?!

Ein Feminizid oder Femizid ist die Tötung einer Frau durch einen oder mehrere Männer wegen ihres Geschlechts. Diese Art von Gewalt wird auch geschlechterbasierte Gewalt genannt. Der Begriff Feminizide schließt dabei die Rolle von staatlichen Institutionen wie Polizei und Justiz zum Beispiel durch fehlende Aufarbeitung mit ein.
Ursprünglich kommt der Begriff Feminizid aus dem Englischen „femicide“ und ist in den 70er Jahren von der Soziologin Diana Russell geprägt worden. Ab den 2000er Jahren wird der Begriff „femicidio“ von Aktivist*innen aus Lateinamerika verwendet, um auf die hohe Zahl von Feminiziden und die Rolle das Staates dabei aufmerksam zu machen.
Betroffen von Feminiziden sind Frauen, Mädchen, Personen, die sich als Frauen identifizieren und Personen, die zwar als Frauen wahrgenommen werden, sich aber nicht mit dem Begriff Frau identifizieren. Wir sprechen hier von dem Begriff FINTA: Frauen, Inter Menschen, Nichtbinäre Menschen, Trans Menschen und Agender Menschen.
In Deutschland versucht jeden Tag ein Mann eine Frau/FINTA zu töten. Jeden zweiten Tag gelingt es. In Berlin wird alle zwei Wochen ein Feminzid verübt. Im Jahr 2020 sind in Berlin 10 Frauen getötet worden. Weiterlesen

Bericht zur Kundgebung am 2. Mai „Kampftag der Arbeitslosen“

Den Aufruf findet ihr hier in Deutsch und hier auf Englisch und Türkisch.

Am zweiten Mai kamen 70 Nachbar*innen und Mitstreiter*innen verschiedener lokaler Initiativen, um mit uns gemeinsam für die Rechte von Erwerbslosen, sowie für eine progressive Zukunftsvision fernab vom Zwang der Lohnarbeit einzutreten. Weiterlesen