Category Archives: Wedding

Stellungnahme: Der Lockdown trifft uns hart

Wen treffen die neuen Coronaregeln?

Seit Mittwoch gibt es eine neue Corona-Verordnung in Berlin und bundesweit.  Darunter Schließung des Einzelhandels, Kontaktreduzierungen und Ausgangsbeschränkungen. Große Ausnahme dabei ist Weihnachten – dabei können sich, wenn alle Regelungen ausgenutzt werden, Familien mit bis zu 20 Personen sehen. Was also feststeht ist: Wenn man den Impfstoff außen vorlässt, werden die Ansteckungen nicht besonders schnell zurückgehen, Einschränkungen werden sich in die Länge ziehen, vielleicht nach Weihnachten nochmals verschärft werden. Continue reading

Antifaschistische Stadtteilspaziergänge in Wedding und Neukölln

Gedenken in Neukölln

Am gestrigen Samstag fanden bei schönstem Sonnenschein in Neukölln und Wedding antifaschistische Stadtspaziergänge zu Geschichte und Gegenwart der antifaschistischen Bewegung statt.

Wir haben diese Spaziergänge auch als Beitrag zur „Internationalen Woche der Solidarität und des Widerstandes“ mit Nord- und Ostsyrien organisiert, um ihren großen Kampf gegen den Faschismus des türkischen Staats und des IS mehr in das Bewusstsein von uns allen zu Rücken. Continue reading

Plumpe #6 ist erschienen

Die zweite Welle ist da, Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus sind verschärft worden. In dieser Ausgabe der Plumpe haben wir uns mit dem Schwerpunkt Rassismus beschäftigt. Auch in Zeiten des Lockdowns gehören rassistische Polizeikontrollen und Abschiebungen, selbst in Risikogebiete, zur Tagesordnung. Continue reading

Eröffnung unseres Kiezladens Kommune65 und Straßenfest

Liebe Nachbar*innen, liebe Freund*innen,

es wird Zeit, dass wir uns im echten Leben treffen. Darum feiern wir am 10.10. gemütlich bei Spiel, Spaß, Speis und Trank und ein paar Worten zum Kiez, beim Buttmannstraßenfest. Und wer unseren schönen neuen Nachbarschaftsladen noch nicht kennt, kann auch ihn direkt besichtigen und uns von der Kiezkommune und Frauen*kommune Wedding kennenlernen.

Kommt vorbei. Wir freuen uns auf euch.

Los geht’s am 10.10. ab 14 Uhr in der Buttmannstraße im Wedding.

Der Mietendeckel ist da – Einladung zum Mietenpicknick

Neues Gesetz: Mietsteigerungen gesetzlich verboten!
Viele Mieter*innen zahlen zu viel, das wollen wir ändern!

Offenes Mietenpicknick
8.8. und 5.9. 14:00 – 16:00
Auf der Wiese hinter dem Amtsgericht Wedding

INFORMIEREN & AKTIV WERDEN

Seit Jahren läuft etwas falsch in Berlin, wenn es um Mieten geht. Zehntausende haben für eine bessere Wohnpolitik demonstriert. Auf dem Weg zur Enteignung großer Wohnungskonzerne haben wir den Mietendeckel erkämpft. Er ist nur ein erster Schritt zu einem besseren Schutz von uns Mieter*innen. Damit er wirksam wird, müssen wir aktiv werden.

Je mehr Menschen ihre Rechte kennen und den Mietendeckel nutzen, desto besser schützt das Gesetz.

Informiert eure Nachbar*innen, damit wir uns zusammen gegen die Vermieter*innen wehren können, die sich nicht daran halten.

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Plumpe #5 Corona Spezial erschienen

Eine globale Pandemie und der Lockdown dazu sind zwar schrecklich, natürlich aber kein Grund keine Plumpe herzustellen – zudem der ganz dreckige Normalzustand ja ungehindert weiterläuft.
So dreht sich zwar in unserer – zugegeben etwas kürzeren – Frühjahrsausgabe vieles um die Seuche und wie diese Gesellschaft damit umgeht; demokratische Ärzt*innen verfassen auch einen Ausblick darauf, wie sie damit umgehen müsste.
Daneben wird aber u.a. auch die Lage bei den Uferhallen beleuchtet, die sich mit den millardenschweren Investoren Samwer umherärgern müssen.

Die Plumpe ist erhältlich sowohl an verschiedenen Verteilkästen im Kiez (zB Panke/Soldinerstr), im Kiezladen in der Buttmanstr. 1A, im Kiezhaus Agnes Reinhold, im Café Cralle, und sicher auch mal wieder in der Bäckerei nebenan.

Die komplette Ausgabe findet sich auf dem Blog der Redaktion.

Bericht: Run for Rebels im Wedding

Am 03.05.2020 haben wir, die Kiezkommune Wedding, gemeinsam mit der Frauen*kommune Wedding und BASTA! Erwerbsloseninitiative Berlin, zum dritten mal den „Run for Rebels“ im Wedding organisiert. An diesem sonnigen Frühlingstag haben sich 40-50 Menschen, ausgehend vom Nettelbeckplatz, zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, um unerfreuliche Orte im Wedding zu besuchen und auf eine spielerische Weise zu erfahren, wie Konzerne, Ämter und eine religiöse Einrichtung ihr Unwesen in unseren Kiezen treiben.

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Redebeiträge und Aktionen zum 1. Mai 2020

30.04.2020, Leopoldplatz: Zweisprachig grüßen Nachbar*innen die Kundgebung am Leopoldplatz – „Lang lebe der 1. Mai“ und „Lasst die Reichen zahlen!“ Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

In verschiedenen Kiezkommunen fanden im Zuge des 1. Mai 2020 Aktionen statt. Wir veröffentlichen hier nachfolgend Bilder, Videos und Redebeiträge aus Berlin Wedding, Neukölln und Friedrichshain.

 

 

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Zum 1. Mai 2020 – Nicht auf unserem Rücken

Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der ArbeiterInnenklasse. 1889 von der 2. Internationale als solcher ausgerufen, ist er mehr als 100 Jahre später Gedenken, Symbol und Kampftag zugleich. Jedes Jahr gehen weltweit Millionen von ArbeiterInnen, Ausgebeutete und Leidtragende des kapitalistischen Systems auf die Straßen um gegen eben jene gesellschaftlichen Verhältnisse zu demonstrieren, die ihnen ein Menschenwürdiges leben verwähren. Ob nun in Lateinamerika, Afrika oder Asien – überall auf der Welt ist das Leben der arbeitenden Bevölkerung gezeichnet von Revolten, Arbeits- und Alltagskämpfen ums Überleben. Vom Klassenkampf des Ecuadorianischen & Chilenischen Volkes und dem Widerstand der Indigenen gegen den Putsch in Bolivien bis hin zu den weltweiten Frauenprotesten & den demokratischen Aufständen im Iran, Irak, Libanon sowie dem Befreiungskampf in Kurdistan – ein internationaler Kampf wird ausgefochten. Auch Europa ist davon nicht ausgenommen: die Proteste der Gelbwesten in Frankreich sind genauso Teil dieses Kampfes wie der Ruf nach Enteignung der Wohnkonzerne und für bezahlbaren Wohnraum hier bei uns in Berlin. All jene Bewegungen haben eins gemein: sie sind vereint darin, dass sie sich gegen ein System stellen, für das der Profit alles, die Menschen aber die ihn schaffen, nichts bedeutet.

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