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Kiezkommune Fhain und Berlin vs. Amazon Hand in Hand gegen Edge Tower, Amazon und für die Verteidigung der Liebig 34

Unser Genosse John Malamatinas von Berlin vs. Amazon hat vor kurzem Netzpolitik.org ein gutes Interview geben und über die Kampange und die aktuellen Entwicklungen an der Warschauerstr. gesprochen.

– Von Felix Richter / Netzpolitik.org/  16.01.2020 –

Berlin vs. Amazon

Widerstand gegen „Silicon Görli“

Amazon möchte 2023 in Berlin mit 3.400 Mitarbeitenden eines der größten Hochhäuser der Hauptstadt beziehen. Dagegen regt sich allerdings Widerstand. Wir haben mit der Kampagne „Berlin vs. Amazon“ über die möglichen Folgen einer Ansiedlung des Tech-Giganten gesprochen.

 

 

Die Kampagne Berlin vs. Amazon will verhindern, dass Amazon ein neues Hochhaus in Friedrichshain-Kreuzberg bezieht. Hinter dem Zusammenschluss steckt eine bunte Mischung aus Aktivist:innen, lokalen Gruppen, Tech-Arbeiter:innen und Künstler:innen. Sie befürchtet eine weitere Verschärfung auf dem ohnehin angespannten Berliner Wohnungsmarkt durch den Zuzug von finanzkräftigen Amazon-Angestellten und damit einhergehend ein Ende der vielfältigen Kiezkultur in den angrenzenden Bezirken.

Direkt an der Warschauer Straße will Amazon bis 2023 in einem der höchsten Gebäude der Stadt auf 28 von 35 Stockwerken mit 3.400 Angestellten ein Forschungs- und Entwicklungszentrum aufbauen. Bislang beschäftigt Amazon knapp 1.000 Personen in diesem Bereich. Sie sollen dort künftig unter anderem mit Volkswagen weiter an der Entwicklung einer „Industrial Cloud“ arbeiten und Amazons Cloud-Computing-Sparte Amazon Web Services weiter ausbauen.

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Neuer Aktionsplan des Solidaritätsakomitees Liebig 34

Dienstag, den 28. Januar | 16:00 | Dorfplatz
2. Informationsspaziergang durch den Kiez

Mittwoch, den 29. Januar | 16:00 | Humana-Kaufhaus am Frankfurter Tor
Scheppern für die Liebig34 am Frankfurter Tor

Samstag, den 8. Februar | 14:00 | Dorfplatz
Vorschlag für eine Nachbar*innendemo


Autonomes Verteilen von Unterschriftenlisten, Flyern und Soliwimpeln

Unsere Unterschriftenlisten und Flyer sollen zusammen mit den
Soliwimpeln in unserem Kiez und berlinweit ausgelegt werden. Das Material dazu findet
ihr im Jugendwiderstandsmuseum (Rigaerstrasse 9/10) Schwerpunkt
in unserem Kiez sollen vor allem Spätis und Bäckereien sein. Jede und
jeder kann sich Unterschriftenlisten und Flyer zusammen mit den
Soliwimpeln mitnehmen und auslegen. Die unterschriebenen Listen sollen
zu den Treffen wieder mitgebracht werden.

NÄCHSTES TREFFEN:
Sonntag, den 2. Februar | 17:00 | Jugendclub in der Liebigstrasse 19


2. Kiezbefragung in Friedrichshain – Bericht

Am 25.01.20 – konnten wir diesmal unbehelligt von der Polizei eine weitere Kiezbefragung durchführen. Der Fragebogen wurde überarbeitet und ist nun viel Umfang reicher. Auch konnten wir bei dieser Befragung erfolgreich einen  Infostand aufbauen, der die Befragung sehr gut ergänzt hat.  Die Nachbar*innen haben trotz der klirrenden Kälte sehr motiviert und mit viel Geduld die doch recht umfangreichen Fragen am Stand beantwortet. Auch die Befragungen in den Häusern der Liebigstrasse haben in sehr gute Gespräche gemündet. Unsere neue Kiezzeitung erfreute sich großer Beliebtheit. Ohne die Fragebögen schon richtig ausgewertet zu haben können wir sagen das die Polizei und ihre Machenschaften keinen guten Stand haben im Viertel, es gibt ein  großes Solidaritätsgefühl und den Wunsch die Vereinzelung des Kapitalismus zu durchbrechen. Auch die Armut im Kiez war immer wieder Thema der Gespräche dabei wird sie als direkte Folge des Kapitalismus wahrgenommen. Wir als Kiezkommune Friedrichshain  werden uns auch verstärkt mit Armut in all ihren Facetten auseinander setzen und rufen das Food&Shelter Programm ins Leben. Dazu hier später mehr. Wir konnten in den Gesprächen auch feststellen das die Nachbar*innen sich der negativen Folgen des Edge Towers und der Ansiedlung von Amazon sehr wohl bewusst sind und wirklich absolut keinen Bock haben, das das wirklich passiert!

Die genaue Auswertung befindet sich dann in unserer Zeitung dem „Kiezecho“ auch wird es eine große Wandzeitung geben!

Wir freuen uns auf weiter Untersuchungen und die vielen Gespräche im Kiez.

Gegenmacht aufbauen!

AMAZON FUCK OFF!

LIEBIG34  VERTEIDIGEN!

Unser Infostand mit dem „Kiezecho“

 

 

Beginn 11Uhr, Unser Stand umringt von Nachbar*innen

Unser 6Monateplan war heiß begehrt

Umsonstflohmarkt und Essen

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn

wieder einmal laden wir euch zu Kaffee, Tee, Kuchen, quatschen, aus’m Fenster gucken und am Abend zum gemeinsamen Essen ein.

Wir sind unterschiedliche Menschen hier aus dem Kiez und haben Lust darauf, uns mit euch auszutauschen. Außerdem wollen wir diesmal, ab 16 Uhr, mit euch einen Umsonstflohmarkt veranstalten. Bringt mit was entbehrlich ist und schaut was ihr abstauben könnt.

Wir freuen uns besonders über Tiefe Teller und große Tassen =)

Wir sind am 27.01. ab 15 Uhr wieder im Ida Nowhere (Donaustr. 79). Ab ca. 18 Uhr gibt es Abendessen.


Kommt gern vorbei, sonst müssen wir den Kuchen alleine verputzen. 🙂 Wir freuen uns auf Euch!

Eure Kiezkommune Neukölln

 

5. Nachbar*innenversammlung in Friedrichshain

Liebe Nachbar*innen, Liebe Genoss*innen,

Nun haben wir den Dezember zwar genutzt um uns etwas besser zu strukturieren doch sind 2 Monate einfach zuviel Zeit ohne Nachbar*innenversammlung. Deshalb gibt es endlich am 27.01.20 die erste Nachbar*innenversammlung im neuen Jahr. Kommt vorbei und lasst uns diskutieren wie wir unsere Kämpfe verbinden können. Gegenmacht aufbauen!

2. Kiezbefragung der Kiezkommune Friedrichshain

»Wir müssen uns in Konfliktmomenten bewusst werden, dass durch unsere Solidarität
andere dem Kapitalismus entgegen gesetzte solidarische Gesellschaftsformen möglich sind!«

Wir möchten alle herzlich dazu einladen am 25.01. um 11Uhr auf den Dorfplatz zu kommen, dort werden wir unseren Infostand mit Kaffe, Tee und Kuchen haben und hoffentlich spannende Diskussionen. Gleichzeit werden wir unsere Befragung in den angrenzenden Häusern fortsetzen.  Die Auswertung wird dann sobald wir genug Umfragen gemacht haben, in unserer Zeitung dem Kiezecho und einer großen Wandzeitung erfolgen. Wenn ihr Anregung und Kritik am Fragebogen, etc oder auch über die Befragung hinaus habt schreibt uns an: kiezkommune_friedrichshain@systemli.org

Im Kiezecho findet ihr auch einen kleinen Artikel über die Theoretischen Grundlagen der Kiezbefragung also am 25.01.20 Raus auf die Strasse!!

Solidaritätskomitee Liebig34

Am Sonntag, den 19. Januar haben sich 50 Nachbar*innen gemeinsam über
Aktionen und Maßnahmen zum Erhalt der Liebig34 ausgetauscht. Am Beginn
der Versammlung haben wir uns zunächst über die Bedeutung der Liebig34
für unseren Kiez ausgetauscht. Zum einen gibt es wenig autonome
feministische Wohnräume. Sowohl in Berlin, als auch deutschlandweit und
international. Die Liebig34 ist darüber hinaus ein sozialer Treffpunkt
in unserer Nachbar*innenschaft geworden, der weiter an Bedeutung in der
letzten Zeit gewonnen hat. Eine Räumung wird nicht nur einen Raum
feministischer Selbstorganisierung zerstören, sondern auch 30 Menschen
obdachlos machen. Durch die Privatisierung werden in unser Kiez
ausserdem die Mieten weiter angeheizt. Das alles wollen wir durch den
Erhalt der Liebig34 verhindern. Und so gingen wir schnell in die
Erarbeitung eines Aktionsplanes über, den wir absofort umsetzten.

Los gehts!

Mittwoch, den 22.1. | 18:00 | Dorfplatz
Plakatiertour durch den Kiez

Freitag, den 24.1. | 18:30 | Dorfplatz
KüFa in der Liebig34 und Scheppern für den Erhalt der Liebig34

Sammstag, den 25.1. | 11:00 | Liebigstrasse/Dorfplatz 
Kiezbefragung mit Infostand der KK Fhain

Sonntag, den 26.1. | 15:00 | Dorfplatz
Informationsspaziergang durch den Kiez

Freitag, 14.2. | 16:00 | vorauss. Besarinplatz
Manifestation Gegen Amazon und die für die Verteidigung der Häuser

Ausserdem werden wir Infostände, einen offenen Brief und eine
Unterschriftensammlung starten.

Und das ist erst der Anfang! Wir werden nicht eher aufgeben bis Padovicz
seine Finger von der Liebig34 gelassen hat!

Gegenmacht aufbauen!

Für solidarische Kieze!


Neue Kiezzeitung der Kiezkommune Friedrichshain erblickt das Licht der Welt!

Liebe Nachbar*innen, Liebe Genoss*innen

Voller Stolz stellen wir hier nun die erste Ausgabe unserer Kiezzeitung „Kiezecho“ vor.  Es war sehr viel Arbeit und hat einige Tränen und viel Schweiß gekostet. Doch nun ist sie da! Wir bedanken uns auf das herzlichste bei allen Autor*innen und den Menschen die uns ihr Vertrauen geschenkt und uns ihre Geschichten erzählt haben. Aber am besten ihr lest sie selber und überzeugt euch dabei selbst von der Qualität dieser Zeitung. Entweder hier online oder Ende Januar gibt es sie auch Analog als richtige Zeitung, zum Anfassen, in den Strassen Friedrichshains oder bei unseren Zahlreichen Veranstaltungen ( siehe Kalender https://kiezkommune.noblogs.org/termine/ )

hier also die digitale Version der ersten Ausgabe des Kiezechos:

FINAL_Kiezecho_Jan_20_Nr_1

Nachbar*innen gegen Airbnb & Co. im Januar

 Wir möchten euch herzlich zu unserem nächsten Treffen der Nachbar*innen gegen Airbnb & Co. einladen! Es findet diesen Samstag, den 11.1., um 14 Uhr im Kiezladen Mahalle (Waldemarstraße 110) statt.

Wir werden uns kurz besprechen und dann in Läden im Kiez gehen, um unsere Plakate aufzuhängen.

Sa. 11. Januar / ab 14:00
Kiezladen Mahalle, Waldemarstr. 110, Berlin